Airport Düsseldorf International
Am Mittwoch, den 2.06.2010 nahmen unsere Klassen 8 im Rahmen der Projektwoche der HS am Niersenberg an einer Besichtigung des Flughafens Düsseldorf teil. Pünktlich um 11.30 h begrüßte uns ein Mitarbeiter der Flughafengesellschaft am Terminal B / Abflugebene in Empfang.
Die Rundfahrt im nichtöffentlichen Teil durfte erst beginnen, nachdem alle Schüler und Lehrer und Eltern die Sicherheitskontrolle passiert hatten. Es war schon für manchen von uns ein komisches Gefühl durch die Sicherheitssperren zu gehen. Unsere Taschen und Rucksäcke wurden durchleuchtet. Hier und da piepte es beunruhigend. Wen wundert es, dass trotz Belehrung ein Kartoffelschälmesser und zwei Bastelscheren kurzfristig eingezogen werden mussten.
Aber dann ging die Fahrt los ...
Wir erfuhren, dass in NRW ca. 50000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Geschehen auf und in der Nähe des Flughafens abhängig sind. Etwa 15000 Mitarbeiter sind hier direkt auf dem Flughafen in 230 Betrieben bzw. Dienststellen beschäftigt. Die Luftfahrtgesellschaft D'dorf bildet zur Zeit ungefähr 70 Azubis aus.
Wir beobachteten startende und landende Flieger. Düsseldorf ist immerhin der drittgrößte Flughafen in Deutschland; in Europa steht er auf Rang 18 . 16 Mio. Touristen und Geschäftsleute werden hier pro Jahr abgefertigt. Das sind ca. 44000 Fluggäste täglich, die über Düsseldorf International einreisen, ab- oder weiterfliegen.
Von Nahem konnten wir die Kontrolle und Abfertigung der fliegenden Riesen beobachten: Triebwerkkontrolle, Nachtanken, Reinigen, das Laden von Proviant und Gepäck. Ein geschäftiges und doch planvolles Durcheinander...
An Wartungshallen wurden wir vorbei geschleust, in denen defekte Maschinen auf Vordermann gebracht wurden.
Unser Busfahrer schaffte es sogar, dass ein landendes Flugzeug unseren Bus zum Greifen nah überflog - ein irres Gefühl. Der moderne Sky-Train schwebte an uns vorbei, als wir am Rande des Sperrgeländes eine kurze Vertretpause machen durften. Bei der Gelegenheit erfuhren wir, dass wir die Landung des A 380 um einen Tag versäumen würden.
Unsere Besichtigung endete auf der Besucherterrasse, wo uns ein starker Wind fast das Eis aus der Hand wehte. Viele von uns mussten erst einmal erst einmal die vielen Zahlen und Gewichte verdauen, die uns im Kopf herum schwirrten.
Zum Abschluss konnten wir die Flughafenarkaden besichtigen, eine supermoderne teure Einkaufsmeile.
Abflugzeiten von Flügen wurden studiert und so mancher von uns träumte davon, lieber mal eben nach Mallorca zu düsen als mit unserem Schulbus zurück nach Kamp-Lintfort.