Paris... Paris... Paris... Paris... Paris...


Zunächst die Fotostrecke - dann der Text weiter unten.

 


Einmal Paris und zurück

Die Vorfreude war den Schülerinnen und Schülern schon Tage vorher anzumerken. Aufgeregt wurden Pläne geschmiedet, was man sich alles anschauen wollte. Vadim und Sidney übernahmen die Planung des Parisaufenthaltes. Das Tagesticket für die Metro sollte 5,60 € kosten, der Besuch des Eifelturms 12 € mit dem Aufzug und 3,50 € zu Fuß. Da wurde nicht lange überlegt, denn es durfte ja nicht zu teuer werden, außerdem sind alle sportlich relativ fit - also zu Fuß auf den Eifelturm. Tage vorher stellten die "Organisatoren" ihre Pläne für den Ablauf des Tages vor und erhielten die Zustimmung aller, einige Mädchen vermissten jedoch noch die "Shopping-Zeit", für die dann auch noch Platz eingeräumt wurde.
Bei der Abreise fehlte Kevin, der noch am Morgen den Wetterbericht aus dem Internet mitgebracht hatte, er hatte plötzlich am Abend hohes Fieber bekommen und musste das Bett hüten. Nachts um 2 Uhr startete dann der Bus von Divan-Reisen Richtung Paris. Wie man sich vorstellen kann, waren alle sehr gespannt und aufgeregt, so dass an Schlaf nicht zu denken war. Den gut gemeinten Rat von Frau Golitz, wenigstens ein bisschen zu schlafen, damit man den Tag besser übersteht, nahm keiner ernst, was sich später als sehr ungeschickt erweisen sollte. Dabei hatte man optimale Bedingungen: 19 Leute in einem großen Bus, jeder konnte mindestens 2 Plätze belegen.
Vor Paris fuhr der Bus dann unter der Landebahn des Flughafens her, einige Zeit danach der Blick auf das Fußballstadion und dann war auch schon bald der Eifelturm zu sehen. Nach 7,5 Stunden Fahrt konnte dann Paris entdeckt werden. Zunächst also rauf auf den Eifelturm. Der Himmel über Paris zeigte sich jetzt noch nicht von seiner besten Seite, was sich aber ab 11 Uhr plötzlich änderte, es wurde wärmer und auch die Sonne war immer mal wieder zu sehen. Mit der U-Bahn und dem Bus ging es dann zum Arc de Triomphe und zur Avenue des Champs-Elysées. Hier konnten alle einmal die "große, weite" Welt schnuppern. Super tolle Geschäfte waren zu sehen, alle möglichen Autos standen in den Schaufenstern, Klamottenläden vom aller Feinsten - die Preise natürlich auch. Nachdem man die Preise für das Essen bestaunt hatte (11,50 € für einen Kaffee und ein Brötchen), waren alle begeistert eine Schnellimbisskette mit Hamburgern und Pommes zu Kamp-Lintforter Preisen entdeckt zu haben.
Der nächste Treffpunkt war dann die Brücke über der Seine am Place de la Concorde. Von dort aus ging es dann zu Fuß zum Louvre, schließlich wollte man die Mona Lisa sehen. Aber so einfach lässt sich die Mona Lisa nicht anschauen, zunächst einmal stand da unübersehbar ein großes Schild: Eintritt 9,-€, das überstieg natürlich den Geldbeutel. Aber für Schüler sollte es doch umsonst sein, hatten die beiden Organisatoren doch vorher herausgefunden. Nach einigen Schwierigkeiten, durfte Frau Golitz dann ohne Schüler eintreten, musste sich ein Gruppenticket, das tatsächlich umsonst war, besorgen, danach ging es dann los, erst Taschen durchleuchten, dann Taschen und Jacken in einen Sammelbehälter, jetzt nur noch ausfindig machen, wo denn überhaupt die Mona Lisa hängt. Denis machte sich auf den Weg und kam auch ohne Französischkenntnisse klar, schließlich kann er ja Englisch. Er konnte die Führung zur Mona Lisa übernehmen. Ein bisschen enttäuscht waren alle dann, irgendwie hatte man sie sich doch etwas größer vorgestellt.
Nach dem Besuch des Louvres wurde dann eine kleine Pause eingelegt, mittlerweile war es schon 15.30 Uhr. Eigentlich war erst ein kleiner Teil des Programms abgearbeitet, aber die Füße schmerzten und die Müdigkeit zeigte sich jetzt auch. Das Centre Pompidou, Notre Dame etc. wurden jetzt per Abstimmung gestrichen und per Metro ging es dann zur Rue La Fayette. Hier war dann 1,5 Std. Zeit ein bisschen zu schauen und das ein oder andere Geschenk für die Daheimgebliebenen zu kaufen. Jetzt wurde auch das Wetter wieder schlechter und Nieselregen setzte ein, da hier alles überdacht war, machte es nicht so viel aus, und die Planung war passend zum Wetter gemacht worden.
Schnell war die Zeit um, und es ging mit der U-Bahn zurück zum Busparkplatz. Leider war dann die U-Bahn Station, an der ausgestiegen werden sollte, gesperrt, so dass der letzte Fußmarsch nicht vorhergesehen werden konnte. Endlich war denn der Reisebus zu sehen. Müde, aber zufrieden ließen sich alle auf die bequemen Sitzen fallen. Sofort wurden die Schuhe ausgezogen, was jedoch die Luft im Bus jedoch nicht beeinträchtigte.
Beim Verlassen der Stadt konnten man noch die Gedenkstätte für Lady Diana sehen, ein großes Podest mit einer goldenen Rose, dann ging es Stopp und Go aus Paris hinaus. Einstimmig waren alle der Meinung, dass es zwar ein anstrengender, aber wunderschöner Tag in Paris war. Auf der Rückfahrt brauchte niemand eine Aufforderung zum Schlafen.

Danke allen, die diese Fahrt gesponsert und damit den schönen Ausflug ermöglicht haben. Und auch ein Dankeschön an den Busfahrer, der super nett war und den Bus sicher gefahren hat.